TempTest 4.0®
 
 
 

TempTest 4.0®

von: Moxie

Artikel-Nr.: MOX10001

 

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Produktinformationen "TempTest 4.0®"

TempTest® ist ein validiertes, neuartiges, und einfach zu bedienendes Medizinprodukt für Kälte- und Wärmeprovokationstestungen der Haut. Mit TempTest® lassen sich die Diagnosen Kälteurtikaria und Wärmeurtikaria sicher und schnell stellen und die Reizschwelle und Krankheitsaktivität betroffener Patienten messen. Mit TempTest® 4.0, dem neuesten und einzigen kommerziell verfügbaren TempTest®  Gerät, wird die Haut mittels eines Peltierelements mit einem kontinuierlichen Temperaturgradienten von 4°C bis 44 °C getestet. Kälte- und Wärmeprovokationstestungen mit TempTest® werden an der Innenseite des Unterarms durchgeführt. Dabei wird die Haut für 5 Minuten provoziert und die Testreaktion wird 10 Minuten danach abgelesen. Bei einer positiven Testreaktion ist an der provozierten Haut eine mindestens 2 mm breite Quaddel sicht- und tastbar (so breit wie das TempTest®  Temperaturelement). Eine positive Reaktion auf die Testung mit 4°C bestätigt die Diagnose Kälteurtikaria, eine positive Reaktion auf 44°C die Diagnose Wärmeurtikaria. Die Länge der Quaddel nach Provokationstestung entspricht der individuellen Schwellentemperatur und damit der Krankheitsaktivität von Kälteurtikaria- und Wärmeurtikariapatienten. Mit TempTest® lässt sich so schnell, sicher und einfach bestimmen, welche Temperaturen bei Patienten zu Beschwerden führen und wie gut diese durch ihre Therapie geschützt sind.

Das erste TempTest®-Gerät wurde vor mehr als 10 Jahren durch ein Team von Wissenschaftlern, Ärzten und Ingenieuren unter der Leitung von Dr. Markus Magerl and Dr. Marcus Maurer entwickelt (1). Dieses erste TempTest®-Gerät (TempTest® 1.0) hat vier einzelne luftgekühlte Temperaturelemente mit einer Provokationsfläche von jeweils 7 cm2. 2005 wurde TempTest® 1.0 in Kooperation mit Ingenieuren der Biomedizinischen Werkstätten der Charité verbessert und neu gestaltet. Dieses TempTest®-Gerät (TempTest® 2.0) war das erste, das für klinische Studien eingesetzt wurde (2). Unter Zusammenarbeit mit Emosystems in Berlin wurde 2007 dann TempTest® 3.0 entwickelt. Dieses mittlerweile nicht mehr erhältliche TempTest®-Gerät hat 12 wassergekühlte Temperaturelemente mit jeweils 0,8 cm2 Provokationsfläche, die einzeln angesteuert werden und individuell auf bestimmte Temperaturen und Testzeiten programmiert werden können (zur Bestimmung der Schwellentemperatur und  Schwellenexpositionszeit). TempTest® 3.0 wurde in zahlreichen klinischen Studien eingesetzt (3 - 6). In Kooperation mit Ingenieuren der Firma Freyer & Siegel entwickelte das Team um Dr. Magerl und Dr. Maurer 2011 TempTest® 4.0, das durch die Vewendung eines einzelnen Temperaturelements erstmals die gleichzeitige Provokation mit einem durchgängigen Temperaturgradienten erlaubt. Damit ist TempTest® 4.0 das technisch ausgereifteste, sicherste, kleinste, kostengünstigste und für Patienten am wenigsten belastende TempTest®-Gerät das bisher entwickelt wurde. TempTest® 4.0 wurde 2013 als Medizinprodukt zugelassen und wird von Freyer & Siegel hergestellt und von MOXIE vertrieben.

Quick Facts TempTest®

Zweck: Bestätigung der Diagnosen “Kälteurtikaria” und „Wärmeurtikaria“, Messen der Reizschwelle (Krankheitsaktivität)
Anwendung: Ärzte, Krankenschwestern und geschulte Patienten
Testung: Unterarminnenseite
Ablesung: 10 nach Provokation
Testergebnis: Positiv, wenn die Quaddel ≥ 2 mm breit ist
20 Ablesefolien sind im Lieferumfang vorhanden.

Laden Sie sich hier kostenlos die Gebrauchsanweisung für den TempTest herunter: PDF- Gebrauchsanweisung TempTest

Die EG-Komformitätserklärung können Sie hier einsehen: PDF - EG-Komformitätserklärung

 

Referenzen:

  1. Siebenhaar, F., Staubach, P., Metz, M., Magerl, M., Jung, J., and Maurer, M.: Peltier effect-based temperature challenge – an improved method for diagnosing cold urticaria. J. Allergy Clin. Immunol. 2004: 114; 1224-1225.
  2. Siebenhaar, F., Degener, F., Zuberbier, T., Martus, P., and Maurer, M.: High-dose desloratadine decreases wheal volume and improves cold provocation thresholds as compared with standard dose treatment in patients with acquired cold urticaria: A randomized, placebo-controlled, crossover study. J. Allergy Clin. Immunol. 2009: 123; 672-679.
  3. Krause, K., Spohr, A., Zuberbier, T., Church. M. K., and Maurer, M.: Up-dosing with bilastine results in improved effectiveness in cold contact urticaria. Allergy 2013: 68; 921-928.
  4. Magerl, M., Pisarevskaja, D., Staubach, P., Martus, P., Church, M. K., and Maurer, M..: Critical temperature threshold measurement for cold urticaria: a randomised controlled trial of H1-antihistamine up-dosing. Br. J. Dermatol. 2012: 166; 1095-1099.
  5. Młynek, A., Magerl, M., Siebenhaar, F., Weller, K., Vieira dos Santos, R., Zuberbier, T., Zalewska-Janowska, A., and Maurer, M.: Results and relevance of critical temperature threshold testing in patients with acquired cold urticaria. Brit. J. Dermatol. 2010: 162; 198-200.
  6. Metz, M., Scholz, E., Ferrán, M., Izquierdo, I., Giménez-Arnau, A., and Maurer, M.: Rupatadine and its effects on symptom control, stimulation time, and temperature thresholds in patients with acquired cold urticaria. Ann. Allergy Asthma Immunol. 2010: 104; 86-92.
 

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